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Vorteile:
+ kompakte Bauweise
+ sehr hohe Systemsicherheit
+ versteckter Einbau in der Zwischendecke
+ einfache Handhabung mittels LED-Signalinformationsampel
+ desinfektionsmittelbeständige Oberfläche
+ geringe Wartungs- u. Betriebskosten

Umluft-Deckenmodul

Dieses System gewährleistet durch seine turbulenzarme Verdrängungsströmung (TAV) eine stabile Schutzzone, die ein höchstes Maß an Sicherheit und Luftqualität für den Patienten und das OP-Team bietet.
Es trägt zum Schutz vor eindringender Kontamination durch luftgetragene Partikel bzw. Keime und zur Reduktion des Risikos postoperativer Infektionen bei.
Auch bei Operationen mit weniger hohem Infektionsrisiko (H1B) verbessern Umluftgeräte die Raumluftqualität. Die Keim- und Schadstoff-Konzentration im OP wird auch ohne abgegrenzten Schutzbereich auf das gewünschte Minimum reduziert, indem turbulent keimarme Luft über H14 Schwebstofffilter von der Decke in den Operationsraum strömt und sich dabei die kontaminierte Raumluft mit der filtrierten Luft vermischt. 

Die seitlich angeordneten Umluft-Deckenmodule führen die Raumluft direkt zur Druckkammer. Großflächige Deckensysteme sorgen für eine Schutzzone, die neben dem Patienten und dem OP-Team auch die Instrumente mit einschließt. Der Einsatz ist für sensible Bereiche wie beispielsweise OP-Räume (Hüft- bzw. Gelenksoperationen, Eingriffe mit Fremdkörperimplantaten, usw.) sowie Pharmabereiche (Herstellung von Arzneimittel) geeignet.

Mit den energieeffizienten Umluftdecken mit integrierten Kleinventilatoren können bereits mit geringem Volumenstrom große OP-Deckenfelder realisiert werden. Das behagliche Klima entsteht dabei durch die homogene Vermischung der kühlen Luft ab Klimazentrale mit der erwärmten Umluft aus dem OP-Saal. Die gesamte Luftmenge wird über Hochleistungs-Schwebstofffilter steril als turbulenzarme Verdrängungsströmung, optional differenzial mit höherer Kern- und niedrigerer Randgeschwindigkeit, in den OP-Schutzbereich eingeblasen.

Einsatzbereiche nach EN ISO 14644, ÖNORM H 6020 (2015-03-15), DIN 1946-4 (2008-12) für medizinische Zwecke bzw. nach VDI 2083.