+43 2622 77248

Was ist ein Pharmaauslass?

Reinräume benötigen eine der jeweiligen geforderten Raumklasse entsprechende Luftreinheit. Dazu ist es notwendig, die Luft vor dem Eintritt in die Räume mit endständigen Schwebstofffiltern (H13 oder H14) zu filtern. Die Filter sitzen in kompakten Pharmafiltergehäusen (auch Pharmaauslass genannt) entweder in der Zwischendecke oder in der Wand und werden dort individuell an die räumlichen Gegebenheiten angepasst. Durch die Verwendung der entsprechenden Auslasselemente (Drallauslass, Lochblechauslass, Düsenauslass) erzielt man die gewünschte turbulente Mischlüftung (TMS). Der Einbau der Auslässe erfolgt immer bündig, es stehen verschiedenste Größen und Typen (z.B. mit/ohne Prüfrille oder Gelfilter) zur Auswahl. 
Zur notwendigen Überprüfung der Leckage sind die Prüfanschlüsse für AEROSOL- Aufgabe (Zuluft) und REINLUFT-Probenahme (Abluft) integriert. Falls erforderlich, können auch besonders große Filterelemente problemlos eingebaut werden. 

Bei sensiblen Produktionsbereichen muss der Reinraum möglicherweise eine höhere Reinraumklassifizierung aufweisen und es ist nötig, die St Struktur und Ausführung der Pharmafiltergehäuse anzupassen. Die Einzelgehäuse werden in Serie angeordnet und in die Bandrasterdecken oder die Kreuzbandrasterdecken so integriert, dass eine durchgehende Einströmfläche entsteht. Durch den endständigen Geweberahmenauslass wird die Luft im Raum verteilt. 

Optional ist auch eine Ausführung mit Hintergrundbeleuchtung möglich.
Marchhart verwendet außerdem das eigens entwickelte "Easy-Klick"-Befestigungssystem, das einen schnellen und bequemen Ab- bzw. Einbau des Flusensiebschutzes und des Flusensiebs mittels "Easy-Klick"-Verschluss ermöglicht. Ganz ohne Zeitverlust und ohne Werkzeug.
Ebenso lassen sich Gehäuseteile für den Filterwechsel oder zur Reinigung durch das „Klick-OPEN“-System von Marchhart sehr einfach und schnell ohne weitere Werkzeuge öffnen und schießen.